Themen rund um Pflege und Unterstützung

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Kurse und Therapien
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Persönliche Resilienz - wozu ist das gut?

Als pflegende Angehörige werden Sie immer wieder mit belastenden Situationen konfrontiert sein. Einige Beispiele finden sie hier: Selbsthilfegruppen, psychologische Probleme. Resilient zu sein bedeutet nicht, dass man sich von Alltagsstress, Belastungen oder Krisen völlig distanzieren sollte. Resilient zu sein bedeutet, zu lernen, in diesen Situationen auf sich selbst aufzupassen und den Stressoren mit positiven, wohltuenden Aktivitäten entgegenzuwirken. Das können Auszeiten für sich selbst sein, Entspannungskurse, Strategien zum friedlichen Umgang mit Konflikten, Informationen, die Sie befähigen, mit dem medizinischen System umzugehen, oder Reha-Maßnahmen, um die eigenen Batterien wieder aufzuladen.

 

Tipps, wie Sie sich Zeit für sich selbst nehmen können, finden Sie auch auf unserer Seite über die Vereinbarkeit der häuslichen Pflege und familiäre Verpflichtungen (Pflege und familiäre Verpflichtungen). Unsere Seite über Kommunikationsstrategien mit pflegebedürftigen Menschen (Kommunikation) kann Ihnen dabei helfen, sensibel mit verschiedenen Gruppen von pflegebedürftigen Menschen zu kommunizieren und Konflikte im Vorhinein zu vermeiden. Auch die Information über externe Hilfen (Ambulante Pflegedienste) und mögliche Einkommensunterstützungen (Einkommensunterstützung) können Ihre Resilienz stärken.

Darüber hinaus können Sie mit verschiedenen Kursen zur Gesundheitsprävention Ihre persönliche Resilienz trainieren. Es gibt viele Entspannungsstrategien, die Sie in Kursen mit anderen Menschen oder allein für sich zu Hause üben können. Wem das nicht reicht, für den ist vielleicht eine Reha eine Option. Lassen Sie uns Ihren Stress abbauen, indem wir an Ihrer Resilienz arbeiten!

Illustration of a woman in a yellow shirt emerging from a laptop screen, holding a glowing light bulb, symbolizing creativity. Books and graphs are in the background.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Angebot an Gesundheitskursen, Kuren und Reha-Maßnahmen in Deutschland. Es gibt auch Informationen darüber, wie Sie sich im medizinischen System besser zurechtfinden können, indem Sie den körperlichen und geistigen Zustand der Person, die Sie betreuen, besser verstehen.

Welche Kurse und Therapien gibt es, um die eigene Resilienz zu stärken?

Das Internet ist voll von Informationen und Angeboten, wie man seine persönliche Resilienz trainieren kann. Aber es ist nicht unbedingt einfach, ein seriöses und passendes Angebot zu finden. Viele Angebote sind kostenpflichtig, dennoch gibt es oft sehr gute Alternativen. Hier finden Sie Links zu zertifizierten Kursen Ihrer Krankenkasse sowie Tipps und Tricks zur Gesundheits- und Stressprävention für pflegende Angehörige im Allgemeinen. Schließlich gibt es Informationen zu Reha-Maßnahmen und Kuren, wenn gesundheitliche Maßnahmen zu Hause nicht ausreichen.

Kurse zur Gesundheitsprävention (Bewegung, Ernährung und Entspannung), die von den Krankenkassen bezuschusst werden

Die Datenbank der Zentralen Prüfstelle Prävention gibt einen Überblick über bezuschusste Angebote der Krankenkassen im Bereich der Gesundheitsprävention (Bewegung, Ernährung, Entspannung).

 

Allgemeine Informationen über die Zentrale Prüfstelle für Prävention finden Sie unter dem ersten Link. Wenn Sie einen Kurs suchen, suchen Sie den, der sich auf Ihre persönliche Krankenkasse bezieht:

Pflegen-und-leben.de

Sie finden diesen gemeinnützigen psychologischen Beratungsdienst für pflegende Angehörige und Familien bereits an anderen Stellen dieser Homepage: Er hilft gesetzlich Krankenversicherten, die einen pflegebedürftigen Angehörigen betreuen, individuelle Hilfe durch speziell ausgebildete Psychologen zu erhalten.

Weitere Informationen über den Beratungsdienst finden Sie hier. Außerdem finden Sie viele nützliche Informationen, Tipps und Tricks, wie Sie Stresssituationen vorbeugen und sich in ihnen verhalten können.

Auf ihrer Seite über Strategien und Hilfen finden Sie verschiedene Informationen darüber, wie Sie sich selbst stärken können.

Hier finden Sie beispielsweise verschiedene Anleitungen zur Entspannung.

Kur und Rehabilitation

Einige der von uns befragten Pflegenden berichteten, wie gut ihnen eine Kur oder Reha tat, um neue Kraft zu schöpfen. Wenn Sie eine Auszeit in einem professionellen Umfeld suchen, kann eine Reha Ihre Widerstandskraft stärken. Eine Kur ist präventiv und soll Krankheiten durch therapeutische Maßnahmen verhindern oder heilen. Sie wird in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Die Rehabilitation hingegen dient der Wiederherstellung der Gesundheit, also auch der körperlichen Gesundheit, und wird in der Regel von der Rentenversicherung übernommen. Informationen über den Antrag erhalten Sie von Ihren Hausärzten. Die Ärzte stellen auch fest, ob Sie Anspruch auf eine Kur oder Rehabilitation haben, indem sie Ihren Gesundheitszustand beurteilen.

Allgemeine Informationen, auch über die Möglichkeit eines Urlaubs mit einer zu pflegenden Person, finden Sie auf dieser Homepage eines privaten Unternehmens.

Unter diesem Link der privaten Stiftung Müttergenesungswerk können Sie testen, ob Sie für eine Kur oder Reha in Frage kommen, bevor Sie sich an Ihren Arzt wenden.

Illustration of a person in a lab coat watering a pink brain filled with blooming flowers on a giant head, symbolising nurturing mental health. The mood is positive and caring.

Gute Praxisbeispiele

Beratung für Angehörige, die Menschen mit psychischen Erkrankungen betreuen

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Angehörigen psychisch Kranker e.V. befasst sich mit der Familienselbsthilfe für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Er bietet wertvolle Tipps und Anregungen für den Alltag als Angehörige. Eine Linksammlung zu anderen Organisationen, die sich mit dem Thema Pflege und psychische Erkrankungen beschäftigen, rundet die Homepage ab. Die Website ist nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch und Französisch verfügbar.

Resilienz stärken, indem die Patient/-innen gestärkt werden mit „Mehr Patientensicherheit“

Der Verband der Ersatzkassen e.V./ vdek und seine Mitgliedskassen TKK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK haben das Internetportal „Mehr Patientensicherheit“ gestartet. Patient/-innen haben die Möglichkeit, auf dieser Plattform anonym und strukturiert über kritische Vorkommnisse, aber auch über positive Erfahrungen in der medizinischen Versorgung zu berichten. Die Berichte werden von Expert/-innen der Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit geprüft und genutzt, um aus den Erfahrungen der Versicherten zu lernen und die Patientensicherheit zu verbessern.

Resilienz stärken durch medizinisches Wissen: „Was hab´ich?“

Diese kostenlose Website hilft Patienten, medizinische Befunde besser zu verstehen. Leicht verständliche Befunde verbessern das Wissen über die medizinischen Hintergründe der Krankheit und können den Umgang mit ihr erleichtern. „Was hab´ ich?“ ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation. Hier können kostenlos und anonym medizinische Befunde eingestellt werden, die von medizinischen Fachleuten in leicht verständliche Erklärungen übersetzt werden.

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